ATV-Modell MXU 550: Ach Du dickes Ding

Mit einer wahren Wuchtbrumme können moderne Abenteurer jetzt das Gelände unsicher machen. Aber auch Land- und Forstwirte, Hausmeister- und Handwerksbetriebe, Berg- und Strandrettungsdienste, Garten- und Weinbergbesitzer kommen mit dem neuen ATV-Modell MXU 550i T Offroad LOF des taiwanesischen Herstellers Kymco auf ihre Kosten. Allein schon der optische Auftritt ist imposant. Mit der nach vorn gerichteten Front mit großem, zentralen Kühlergrill und der sportlichen Verkleidung wirkt das Allradgefährt angriffslustig. Kymco hat es aber nicht nur beim Facelifting belassen, sondern auch Details überarbeitet. Die neuen Seitenverkleidungen erhöhen den Rund-um-Schutz des 550 Kubik starken Einzylinders, der mit viel Bodenfreiheit, mehr Stauraum und einem optimierten Fahrwerk daherkommt. Eine weitere Besonderheit ist die Land- und Forst-wirtschaftliche Zulassung. Damit bietet das Nutzfahrzeug serienmäßig Extras wie Anhängerkupplung, Seilwinde und Bergabfahrhilfe für Arbeitseinsätze – und darf ohne Leistungsbegrenzung auch auf öffentlichen Straßen fahren. Kymco zeigt in seiner ATV-Baureihe MXU gleich in drei Hubraumklassen (300, 550 und 700 Kubik) neue Fahrzeugmodelle und bietet 2020 eine vielfältige Auswahl. Alle Kymco-ATVs können mit umfangreichem Zubehör für die unterschiedlichsten saisonalen Arbeiten ausgestattet werden, verspricht der Hersteller. Mit den Fahrzeugen lassen sich die entlegensten Winkel erreichen. Der Tank fasst 16,5 Liter und ist unter dem Sitzbereich für Fahrer und Sozius (Zwei-Personen-Zulassung) verbaut – der Tankeinfüllstutzen befindet sich wie beim Auto hinten. Diese neue Anordnung des Tanks soll den Schwerpunkt des 370,5 kg schweren Geräts optimieren, heißt es. Positiver Nebeneffekt: Durch die Neupositionierung des Tanks wird gleichzeitig Raum für ein Staufach in der Front frei. Der Viertakt-Einzylinder-Motor mit elektronischer Einspritzung leistet 35,4 PS (26 kW bei 6.500 U/min). Das maximale Drehmoment von 40 Nm liegt bei 6.006 U/min an. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt laut Kymco bis zu 90 km/h. Damit seien sportliche Starts und flüssiges Fahren garantiert, heißt es. Serienmäßig ist das MXU 550i T Offroad LOF mit stufenloser Variomatik, Allradantrieb, Vorderachssperre, Untersetzungsgetriebe und Bergabfahrhilfe ausgestattet. Ein zentrales LCD-Cockpit informiert über Geschwindigkeit, Temperatur und Allrad-Status. Hinzu kommen Extras wie eine Seilwinde, die vom Lenker aus steuerbar ist, und eine Anhängerkupplung. Besonders vorteilhaft ist ein am Lenker positionierter Schalter zur Zuschaltung des Vierradantriebs und der Vorderachssperre. Nicht nur im Gelände, sondern auch auf der Straße fühlt sich das MXU 550i T Offroad LOF pudelwohl. Als serienmäßige Zugmaschine mit LOF-Zulassung bietet das MXU 550i T Offroad LOF den Vorteil, dass es mit Pkw-Führerschein und offener Leistung im Straßenverkehr gefahren und gleichzeitig für Land- und Forstwirtschaftliche Zwecke genutzt werden kann. Das MXU 550i T Offroad LOF ist in der Farbe Schwarz/Rot zu einem Preis von 7.800 Euro zuzüglich Überführungskosten erhältlich. Informationen zu den ATV-, Quad- und Roller-Angeboten erhält man bei über 500 Kymco-Händlern in Deutschland oder unter: www.kymco.de. Ralf Loweg / mid Fotocredits: Kymco Quelle: GLP...

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Wilder Kerl mit Macho-Aura

Duftmarke setzen – so nennt man das wohl, was Harley-Davidson 2019 gelungen ist. Mit der LiveWire, dem ersten Elektro-Bike der amerikanischen Kult-Marke, hat Harley mal locker den großen europäischen und japanischen Herstellern eine Harke geschlagen. 2020 kommt Harley nicht ganz so spektakulär über den großen Teich, betreibt Modellpflege, packt elektronische Helfer in die Tourer-Modelle und bringt in der Softtail-Familie die Low Rider S neu auf die Straße. Zur Softtail-Familie gehören die Motorräder im Starrahmen Design der 50er Jahre des vergangen Jahrhunderts. Heute natürlich mit allem Komfort ausgestattet und gefedert mit einem unter dem Sitz verborgenen Zentralfederbein. Wie auch in der neuen Low Rider S. Weniger Schein als Sein sozusagen – American Understatement! Für die Testfahrt im Hinterland von Malaga passt die Low Rider S ganz in Schwarz am Besten: tiefer Solosattel, Banditenmaske für den Scheinwerfer. Bei Harley nennen sie diesen Style "West-Coast-Look". Die Low Rider S verkörpert jedoch keinesfalls kalifornisches "Flower-Power- und Easy-Going-Gefühl", sondern eher "Wilder Kerl" mit "Macho-Aura". Nicht von ungefähr sieht man ab und an die Männer mit Halstüchern im Totenkopf-Design auf diesem Typ Motorrad. In den Softail-Rahmen packt Harley einen Milwaukee-Eight 114 Motor, mit 114 Kubikzoll, das sind 1.868 ccm. Einen V-Zweizylinder mit 94 PS und einem maximalen Drehmoment von 155 Newtonmeter bei 3000 U/min. Zwei Ausgleichswellen sollen störende Vibrationen verhindern. Der Maschine ist ein Allrounder, passt aber ideal zum Cruisen. Passend dazu die Räder, vorne 19 Zoll, hinten 16 Zoll und 180 Millimeter breit. Dazu eine Upside-down-Telegabel vorne, die liefert, wie das Zentralfederbein hinten, die Firma Showa. Die Sitzposition ist weich und tief. Der Lenker auf Brusthöhe und frei von jeglichem Schnickschnack. Mittig auf dem Tank, Tachometer und Drehzahlmesser links und rechts daneben, wie früher zwei Tankdeckel. Heutzutage ist der Linke nur aus Tradition und als Verzierung angebracht. Also auf zum Schnupperkurs mit der 308 Kilogramm schweren Low Rider S. Aufsitzen, Motor starten und schon blubbert die Harley in den genüsslichsten Bass-Tönen. Die Fahrt führt ein paar Kilometer durch die Stadt. Die Sitzposition ist entspannt, Beine und Arme sind nach vorne gelegt. Das fühlt sich gut an. Genauso wie die Blicke der Passanten, die die Daumen heben wenn eine Harley vorbeibraust. Unebenheiten und Schlaglöcher steckt die Gabel weg. Der Fahrtwind ist nicht so krass, dass man Oberarme und Nacken eines Preisboxers haben müsste. Nach der Stadt geht's auf gerade Strecken – die Lieblingsstrecken von Harley-Fahrern wie böse Zungen behaupten – aber die Low Rider S kann auch anders, kann auch Kurven. Allerdings liegen die Fußstützen, obwohl von Harley bei diesem Modell schon erhöht, immer noch so tief, dass bei schrägster Schräglage leicht mal Funken auf dem Asphalt sprühen. Die schwarze Schönheit lässt sich allerdings nach...

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Mit neuen Technologien auf Einkaufstour

Weltweit wollen Konsumenten neue Technologien aktiv nutzen, die das Einkaufserlebnis komfortabler gestalten. Dazu gehört der Einsatz einer App zum Kauf von Produkten an der Selbstbedienungskasse. 71 Prozent global, verglichen zu 65 Prozent in Deutschland, finden dies "in gewissem Maße" oder "sehr interessant". Dies geht aus einer Studie zum globalen Shopping-Verhalten von Wirecard und dem unabhängigen Umfrage-Institut Vanson Bourne hervor. Die Nutzung eines intelligenten Spiegels mit dem man zusätzliche Produkte ansehen, weitere Artikel anfordern und Waren ohne Kasse kaufen kann, finden 65 Prozent global beziehungsweise 51 Prozent in Deutschland "in gewissem Maße" oder "sehr interessant". Geschäfte und Filialen ohne Personal, wie Amazon Go, finden 61 Prozent der global Befragten und 53 Prozent der Deutschen "in gewissem Maße" oder "sehr interessant". Virtual Reality (VR) zum Anprobieren von Kleidungsstücken vor dem Online-Kauf: 61 Prozent der Befragten global und 49 Prozent der Bundesbürger halten das für "in gewissem Maße" beziehungsweise. "sehr interessant". Dies zeigt eine Studie zum globalen Shopping-Verhalten von Wirecard und dem unabhängigen Umfrage-Institut Vanson Bourne. Fotocredits: StockSnap / pixabay.com Quelle: GLP...

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"Autostadt" zeigt Golf eins bis acht

Er ist der Klassiker unter den Kompakten, der VW Golf. Nun zeigt Hersteller Volkswagen in der "Autostadt" in Wolfsburg Exemplare aller acht Golf-Generationen. Die Schau beginnt am 20. Januar 2020 auf der Piazza. Besucher des Themenparks dürfen sich auf eine Zeitreise durch die Modellgeschichte der Auto-Ikone freuen: Sie begann 1974 mit der Markteinführung der ersten Generation und prägte später eine eigene Fahrzeugklasse. Heute ist der Golf mit mehr als 35 Millionen abgesetzten Einheiten eines der erfolgreichsten Fahrzeuge überhaupt. Ob beim Blick auf die erste Ausgabe oder auf das neueste Modell – die Ausstellung lädt Besucherinnen und Besucher der Autostadt ein, die Faszination Golf hautnah zu erleben. Die Autostadt kann mit einer gültigen Tages- oder Jahreskarte täglich von 9 bis 18 Uhr besucht werden. Der Zugang zur Piazza ist kostenfrei. Fotocredits: Volkswagen Quelle: GLP...

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Ford Escort: Kleines Schmuckstück

Dieses Modellauto lässt das Herz eines jeden Sammlers höher schlagen. Denn der Ford Escort im Maßstab 1:25 ist ein echtes Schmuckstück. Er wurde vom britischen Juwelier Russell Lord in liebevoller Handarbeit vorwiegend aus Silber, Gold und Diamanten gefertigt. Vor 25 Jahren startete er dieses Modellbau-Projekt. Seither hat er nach eigenen Angaben tausende Arbeitsstunden mit der Fertigstellung dieser kostbaren Miniatur verbracht. Die Karosserie des Modells besteht aus Silber, darüber hinaus verfügt das Automodell über Goldbremsen und Spoiler, 18-Karat-Goldräder und ebenfalls aus Gold geformte Motorhauben-Scharniere, einen 18-Karat-Weißgold-Kühlergrill, Diamant-Scheinwerfer, Blinker aus orangefarbenen Saphiren und Rückleuchten aus Rubinen. "Es war ein Hobby, auf das ich immer wieder zurückgekommen bin, wenn ich Zeit dafür hatte. Vor drei Jahren habe ich beschlossen, das Projekt zu vollenden. Ich kenne dieses Auto von Grund auf – ich habe das Modell einfach Stück für Stück gebaut, ohne zuvor Pläne anzufertigen", sagt Juwelier Russell Lord, der in der südenglischen Grafschaft Essex beheimatet ist. Das Erscheinungsbild des Modellautos basiert auf dem Escort Mk2 Werks-Rallyefahrzeug von des legendären Finnen Ari Vatanen aus den späten 1970er Jahren. 1981 gewann er die Weltmeisterschaft – natürlich in einem Ford Escort. Alleine der Materialpreis des Modellautos beträgt laut Ford 90.000 Euro. Am 2. Mai 2019 wird es auf der Webseite www.themarket.co.uk versteigert, der erzielte Gewinn soll komplett für wohltätige Zwecke gespendet werden. Fotocredits: Ford Quelle: GLP...

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Hotel ohne WLAN: Geht das?

Die Zeiten, in denen allein der Geldbeutel die Wahl des Hotels bestimmt hat, scheinen vorbei. Im digitalen Zeitalter rücken andere Dinge in den Fokus der Gäste. Ein schneller WLAN-Zugang beispielsweise ist für mehr als die Hälfte der Deutschen ein absolutes Muss und gehört zu den Top-Ten-Kriterien bei der Entscheidung für ein Hotel. Selbst bei den über 65-Jährigen rangiert der schnelle Zugang zum Internet im Ranking mit 42 Prozent noch auf Platz zehn. Die Jüngeren legen dagegen verstärkten Wert auf schnelles Surfen: Bei den unter 35-Jährigen, den sogenannten "Digital Natives", sind es knapp zwei Drittel, die ihre Hotelwahl vom WLAN-Angebot abhängig machen. Dies sind die Ergebnisse einer Befragung im Auftrag der Scandic-Hotelgruppe. Aber auch weitergehende digitale Angebote, angefangen von der Möglichkeit des mobilen Check-In bis hin zur Reinigung per Staubsauger-Roboter, erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Die Möglichkeit, kostenfrei digital Zeitungen und Zeitschriften zu lesen, ist für rund ein Fünftel der Bundesbürger ein entscheidendes Kriterium bei der Wahl der Übernachtungsmöglichkeit. Kaum weniger hoch im Kurs steht die Möglichkeit des mobilen Check-Outs. Dabei können Hotelgäste per Smartphone, Computer oder Tablet mit wenigen Klicks ihr Zimmer bezahlen und abreisen. Für 18 Prozent der Befragten ist dieses Angebot ein wichtiges Kriterium bei der Suche nach einem passenden Hotel. 15 Prozent kommt es darauf an, Zugang zum Zimmer über einen Code auf dem Smartphone zu bekommen, 13 Prozent steuern mit ihrem Mobilgerät gern Vorhänge, Licht, Heizungs- und Klimaanlage im Zimmer. Fotocredits: PhotoMix-Company / pixabay.com Quelle: GLP...

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